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Die kommende Festivalausgabe bietet ein breites Spektrum an Workshops: Bereits ab dem 29. Januar habt ihr die Möglichkeit, einen feministischen Datensatz aufzubauen, Masken zur Darstellung und Materialisierung von Erinnerungen zu gestalten oder die Macht der Niedlichkeit zu erforschen. Bitte beachtet, dass alle Workshops eine Voranmeldung erfordern. Mehr erfahren
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Marta Dauliūtė & Viktorija Šiaulytė
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Die Künstlerin und Designerin Luiza Prado de O. Martin war die Gewinnerin des transmediale Vilém Flusser Residency Program for Artistic Research im Jahr 2019. Mit ihrem Projekt Councils of the Pluriversal begann sie damit, in lokalen Communities in Brasilien und Berlin zu arbeiten und sich mit der unterdrückenden Politik der Verknappung, die als globale Reaktion auf den Klimawandel zum Tragen kommt, und den Auswirkungen auf marginalisierte Gruppen zu beschäftigen. In diesem Beitrag, dessen Titel Subcomandante Marcos der Zapatista Bewegung zitiert, erscheint Prados Forderung nach einer pluriversalen Praxis im Bezug auf Care in diesen (post-)pandemischen Zeiten besonders relevant und herausfordernd. Nicht die Verknappung und der “Todeskult”, die durch die biopolitische Kontrolle des Kapitalismus verlangsamt werden, könnten unser zentrales Interesse sein, sondern die Idee, dass ein stabiles Zentrumdurch die gängige Praxis der vielen Welten, die bereits nebeneinander koexistieren, dekolonisiert und destabilisiert wird: “andere Welten, in denen Überfluss—an Zeit, an Großzügigkeit, an Zuneigung, an Geduld—möglich ist.”