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In unserem Online-Archiv findest du Materialien aus mehr als 30 Jahren transmediale. Durchsuche 12.000 Kunstwerke, Veranstaltungen, ehemalige Teilnehmer*innen und Kurator*innen sowie Texte, um unsere Festivalgeschichte zu erkunden.
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U5
Related participants: 
Cornelia Sollfrank
Christina Grammatikopoulou
Isabel de Sena
Yvonne Volkart
Date: 
01.02.2019
Format: 
Talk
Related participants: 
Critical Media Lab Basel
Date: 
02.02.2019
Format: 
Talk
Related participants: 
#purplenoise
Date: 
30.01.2019
Format: 
Workshop
Related participants: 
Last Yearz Interesting Negro
Rowdy SS
Date: 
02.02.2019
Format: 
Performance
Aldona by Emilija Škarnulytė
Emilija Škarnulytė
Year: 
2012
Format: 
film/video
Edition: 
2019
mais triste que chuva num recreio de colégio by Lobo Mauro
Lobo Mauro
Year: 
2018
Format: 
film/video
Edition: 
2019
Land of Desire – Happy is the New Black by Donna Verheijden
Donna Verheijden
Year: 
2016
Format: 
film/video
Edition: 
2019

Seiten

/artwork

Katharina von Cube
Year: 
1998
Format: 
installation
Edition: 
1999

/event

Related participants: 
Geert Lovink
Craig Saper
Date: 
31.01.2013
Format: 
Conference
Festival format

/person

/text

Die Deutsche Film- und Fernsehakademie (dffb) war in den 1980er Jahren ein Zentrum lebhafter künstlerischer und intellektueller Diskurse. Inspiriert vom Punk experimentierten dort Student_innen und Professor_innen mit neuen elektronischen Medien, mit deren Hilfe sie traditionelle Erzählformen aufbrachen und Arbeiten schufen, die auf große Resonanz in der internationalen Kunstszene stießen. Der Direktor der dffb, Heinz Rathsack, war daran interessiert, mit der Zeit Schritt zu halten;  im Februar 1985 lud er den angesehenen ungarischen Filmemacher Gábor Bódy ein, in einem Seminar seine Gedanken zu nicht-narrativen künstlerischen Arbeiten und der Zukunft des digitalen Bildes zu teilen. Bódys oftmals esoterische Ideen dienten den Student_innen als Inspiration für die Projektreihe Zeittransgraphien – und für eine spätere Serie aus drei Arbeiten mit dem Titel Videolabyrinth. Konzipiert wurde dieses Projekt für interaktive Videodisks – ein Medium, das Bódy nachhaltig faszinierte. Während der Produktion der ersten Arbeiten starb Bódy jedoch unter mysteriösen Umständen, was den Experimenten mit zeitlicher Sequenzierung eine unheimliche Symbolik verlieh. Friederike Anders, damals Studentin an der dffb, erinnert sich vor dem Hintergrund von globalen Ereignissen wie auch der weiteren Entwicklung der Akademie an den Entstehungsprozess der Kunstwerke.