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Biometrische Technologien sind auf dem Vormarsch. Ihre Anwendung ist breit gefächert: Gesichtsscans anstelle von Passwörtern, Iriserkennung anstelle von Geldkarten, Fingerabdrücke anstelle von Pässen. Wert wird zunehmend an Gesichter geknüpft – und Gesichter steigen im Wert. Boaz Levin und Vera Tollmann, Theoretiker_innen und Mitgründer_innen des Research Center for Proxy Politics, erkunden den „symbolischen Wert“ von Identität. Jener folgt aus Soft- und Hardware, in der die eigene „digitale Identität und der physische Körper [...] eng miteinander verschränkt“ werden und eine virtuelle Vertretungsinstanz [proxy] ins politische Feld eintritt. Kann die Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen Selbst und Vertretungsinstanz durch Formen der Verschleierung verzerrt werden? Was geschieht, wenn das Gesicht auf dem Bildschirm zurückschaut?
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Lauren Goshinski (VIA / Hot Mass)
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Die transmediale Marshall McLuhan Projects sind eine Kooperation zwischen transmediale und der Botschaft von Kanada. Im Jahr 2018 umfassen sie Megan Bolers Marshall McLuhan Lecture und das von Baruch Gottlieb mit Marie-José Sondeijker kuratierte Partnerprojekt Feedback #2: Marshall McLuhan and the Arts. War and Peace in the Global Village.