In unserem Online-Archiv findest du Materialien aus mehr als 30 Jahren transmediale. Durchsuche 12.000 Kunstwerke, Veranstaltungen, ehemalige Teilnehmer*innen und Kurator*innen sowie Texte, um unsere Festivalgeschichte zu erkunden.
Eine Zeitreise zurück ins Jahr 1995, als die transmediale noch VideoFest hieß: Eine Reihe von Festivalteilnehmer_innen ist dazu eingeladen, eine Reihe von Fragen über die aufkommende Disziplin der „Multimedia-Kunst“ zu beantworten. Sie sitzen jeweils vor einer blauen Wand und eine unbekannte Person hinter der Kamera stellt die Fragen. Unter den Interviewten waren diverse Denker_innen wie Siegfried Zielinski, Geert Lovink oder Eva Pascoe.
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Mit ihrem Schwerpunkt auf „unruhige Energien in technologischen Zeiten“ reagiert die Ausstellung der transmediale 2012 auf in/compatible, das Rahmenthema des Festivals. Durch eine weitläufige Mischung an Beispielen argumentiert die Ausstellung, dass Verzerrungen und Uneindeutigkeiten bedeutende Trajektorien bilden, wenn es um unsere Beziehung zu modernen Technologien geht. Allerdings strebt die Ausstellung nicht nach einer Lösung. Im Gegenteil, es wird behauptet, dass unruhige Energien unüberwindbar sind – ein integrales Element technologischer Zeiten. Die Besucher sind eingeladen, die Horizonte aus dunklen Trieben zu erkunden.